AirBnB - Urlaub daheim im Ausland
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Dieses drei Jahre alte Startup hatte in den vergangenen Tagen ein Quantum an positiver und negativer Presse zu ertragen. AirBnB, das ein populärer Marktplatz für kurzzeitig mietbaren Wohnungen, Häusern bis hin zu Booten und Schlössern in mehr als 181 Ländern ist, hatte erst vergangene Woche verlautet, dass in der letzten Finanzierungsrunde $100 Millionen (umgerechnet €68 Millionen) eingeholt wurden. Die Bewertung des Unternehmens liegt damit bei fast €700 Millionen. Vor allem in Anbetracht der ursprünglichen Zurückhaltung bei Wohnungsbesitzern und Investoren ist dieser Meinungsumschwung erstaunlich. Besitzer einer attraktiven Unterkunft können ihr Objekt für Mitglieder für einen Tag, eine Woche, oder anderen beliebigen Zeitraum als Urlaubsunterkunft anbieten. Aus einem Angebot von 110.000 Angeboten in 13.000 Städten können Reisefreudige Unterkünfte auswählen. Buchung und Bezahlung werden über AirBnB abgewickelt. Mögliche Investoren, an die AirBnB anfänglich herangetreten waren, hatten abgewunken und Wohnungsbesitzer das als durchgeknallte Idee bezeichnet. Das hatte sich aber rasch geändert und nun wollen alle teilhaben. Dieses Startup aus San Francisco war bislang so erfolgreich, dass sich bereits einige Nachahmer gefunden haben, darunter 9flats, Wimdu und Airizu.
Weg mit dem Rechtsanwalt, her mit LegalZoom
| Firmen - Startup |
Wer braucht einen Rechtsanwalt, wenn die einzige Leistung darin besteht, den Namen und das Datum in einem Dokument zu ändern? Und dafür hunderte Euro? Genau das dachten sich die Gründer von LegalZoom 1999, als sie eine Website starteten, die Benutzer Schritt für Schritt half, ein Testament, einen Markenschutzantrag und anderen Rechtsdokumente zu erstellen.
Das ist was heute nach wie vor üblich ist: ein Klient benötigt ein Rechtsdokument, z.B. Allgemeines Geschäftsbedingungen. Ein rasch gegoogleter Rechtsvertreter – hoffentlich darauf spezialisiert – wird aufgesucht, man bespricht den Wunsch, dieser zückt eine fertige Wordvorlage aus seiner Ablage, setzt den Namen des Klienten und das aktuelle Datum ein, ändert ein paar Kleinigkeiten und wusch, man ist um mehrere hundert oder tausend Euro ärmer.
Facebook: Winklevoss-Zwillinge gegen Silicon Valley: der 200 Millionen Dollar-Streit
| Firmen - Hintergrund |
Langsam aber sicher wird der Streit der Brüder Winklevoss gegen den Facebookgründer Mark Zuckerberg zu einer unendlichen Farce. Und Investoren und Unternehmer im Silicon Valley schütteln mehr und mehr den Kopf.Man erinnere sich (oder sehe sich den Film "The Social Network" nochmals an): die Zwillinge Winklevoss hatten die ursprüngliche Idee zu einem sozialen Netzwerk an der Eliteuniversität Harvard und heuerten dazu Mark Zuckerberg als Programmierer an. Dieser war kurz zuvor durch eine Campusversion von "Hot or Not" der Univerwaltung negativ aufgefallen und hatte schlagartig immense Bekanntheit in Harvard erlangt.
Der Justin Bieber-Effekt
| Firmen - Startup |
Das Teenie-Phänomen Justin Bieber kann zu echten Problemen führen. Nicht für die Fans, sondern für Startups. So geschehen beim Fotosharing-Service Instagram. Die Administratoren sahen die Serverzugriffe plötzlich raufschnalzen und dachten zuerst an eine DDoS-Attacke. Auch die Kommentare und Benutzeranmeldungen setzten die Server unter Stress.Sehr schnell stellte sich heraus, dass Justin Bieber mit dem iPhone sein erstes Bild gepostet auf Instagram hat und seine enthusiastischen Fans (11 Millionen davon auf Twitter) sich sofort darauf stürzten, kommentierten und sich selber als Instagram-Benutzer registrierten. Auch wenn Instagram selber bereits 7 Millionen Benutzer hatte, so war diese Ansturm doch einmal in Instagrams junger Geschichte.
Kickstarter: Mäzene für alle
Seit Jahren liegt das fertige Comicalbum in der Lade, aber kein Geld um es zu publizieren? Die nächste millionenschwere kreative Idee und niemand will das Risiko auf sich nehmen, die erste Produktversion zu produzieren? Hier hilft Kickstarter, eine Website, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, kreative Köpfe und Mäzene zusammenzubringen. Hat man/frau beispielsweise die nächste tolle Idee für ein Musik/Tanzidee à la HipDisk (siehe dazu auch den Beitrag auf Rappelkopf.at), aber kein Geld um die erste Version zu produzieren, dann kann die Erfinderin das als Projekt auf Kickstarter reinstellen und den benötigten Betrag (sagen wir €5.000) angeben. An kreativen Ideen Interessierte können auch mit schmalen Budget diesen kreativen Köpfen helfen, ihre Vision zu verwirklichen. Schon mit wenig Geld ist man dabei und bis genügend "Mäzene" das benötigte Geld zugesichert haben, wird das Geld auch nicht an die Projektanträger überwiesen. Jeder Projektantrag läuft mehrere Tage und hat man es geschafft, geht es mit dem Projekt schon los und das Geld wird überwiesen. Hat man die benötigte Summe nicht zusammenkratzen können, dann vielleicht ein nächstes Mal. Khan Academy - Wie ein Mann das Schulsystem umkrempelt
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Lass den Hasen laufen
Ein Ikea-Regal und immer noch zwei Linke? Auf Urlaub und niemanden zum Blumengießen? Hier hilft TaskRabbit, eine Website die "Runners" und "Senders" zusammenbringt. Senders sind Leute die irgendwas erledigt brauchen, von einem kleinen Einkauf bis hin zum zusammengebauten Ikea-Kastl. Runners wiederum sind diese hilfreichen Engel, die diese für einen erledigen.Busque, eine 31-jährige Ingenieurin gründete 2008 TaskRabbit (damals noch unter dem Namen RunMyErrand – auf Deutsch so viel wie "Erledige meine Hausarbeit"), nachdem ihr eingefallen war, dass sie noch Hundefutter für ihren Labrador Kobe brauchte, aber nicht selber in das Tiergeschäft laufen wollte. Wie man Startups aufflascherlt - Y Combinator
Für die nächsten 6 Monate kriegen die Startups Büroraum und Serverkosten gezahlt, ein kleines Investment von typischerweise $15.000 (umgerechnet €10.000), aber auch Hilfe bei der Vorbereitung der Geschäftsidee, die Gelegenheit sich mit anderen Startups im selben Bürogelände zu vernetzen und dann ganz wichtig: einen Pitch vor mehr als 300 Investoren am Ende der 6 Monate. |




Seit Jahren liegt das fertige Comicalbum in der Lade, aber kein Geld um es zu publizieren? Die nächste millionenschwere kreative Idee und niemand will das Risiko auf sich nehmen, die erste Produktversion zu produzieren? Hier hilft
Elfjährige, die trigonometrische Probleme lösen, die normalerweise erst in der Oberstufe am Lehrplan stehen? Hausaufgaben, die in der Schule unter Aufsicht mit dem Mathelehrer gemacht werden, während die Schüler zuhause sich selber den Lehrstoff erarbeiten? Und das freiwillig und mit soviel Spass, dass etliche Lehrer sich eher Sorgen darum machen, wie man die Schüler in ihrem Enthusiasmus zurückhalten kann?
Ein Ikea-Regal und immer noch zwei Linke? Auf Urlaub und niemanden zum Blumengießen? Hier hilft